MGDCV - MG Drivers Club Vorarlberg

Die Automarke MG

Mit der Marke MG verbinden wir offene Sportwagen, genannt Roadster, aus England.

Und Cecil Kimber entwickelt die Idee aus normalen Morris Automobilen, durch sportlichere Karosserien und getunten Motoren eine neue Käuferschicht anzusprechen. Dies geschah in der Firma „Morris Garage“, von der die Abkürzung MG stammt. 1923 in Oxford gegründet, hatten die Roadster im Rennsport viele Erfolg, was zu beachtlichen Verkaufsziffern beitrug. Aus Platzgründen übersiedelte die neu gegründete Firma „MG Car Company nach Abington, wo sie bis zur Schließung 1980 Sportwagen erfolgreich produziert wurden. 

Aber auch elegante sportliche Limusinen, wie der MG SA Saloon, oder der MG WA Tickford bereicherten die Palette. 

Der große Erfolg der Marke brachte ab 1945 der MG TC. Ein kleiner flotter Flitzer, der bei den amerikanischen Soldaten, die in den Besatzungszonen stationiert waren, auf großes Interesse stieß.

Export war die Devise im Königreich, denn das Land brauchte Devisen. Die Verfeinerung der Serie bescherten den MG TD und MG TF. 

Bessere Luftwiderstandswerte, weg vom steilstehenden Kühlergrill, und geänderte Käuferwünsche läuteten mit dem MGA 1955 eine neue Ära ein. Bis 1962 wurden knapp 103.200 Stück erzeugt.

In der Zeit von 1961 bis 1979 gesellte sich der kleine MG Midget zum Produktionsprogramm. Ein aufs Minimum reduzierter Flitzer, ohne Kofferraumdeckel, ohne Türgriffe und spartanischem Schutz gegen Regen. Doch 226.526 Käufer fanden Gefallen an dem Kleinen. 

Der große Wurf aber, war der MGB Roadster ab 1962 und der MGB GT ab 1965. Beide verfügten über mehr Komfort, wie Kurbelfenster, mehr Innenraum, mehr Leistung mit besserer Straßenlage.Die erste Verwendung einer selbsttragenden Karosserie führte zu Gewichtsreduktion, besserer Beschleunigung und rationellere Fertigung.

Die Linienführung des MGB GT, ein 2+2 Sitzer mit Heckklappe, stammt aus der Feder von Pininfarina. Spöttisch als „Poor man’s Aston Martin“ bezeichnet, besticht er noch heute durch seine zeitlose Silhouette.

Neben 512.802 MGB Roadster und MGB GT, wurden von 1967 bis 1969 9002 MGCC Roadster und MGC GT gefertigt. Der schwere 6 Zylinder Motor beeinflußte die Straßenlage erheblich, was bei den Käufern nicht gut ankam; daher das frühe Ende.

Mit dem MGB GT V8 und seinem Rover Motor wurde das Manko der Straßenlage beseitigt, und die gewünschte Leistung bereitgestellt. Er hätte zu einem USA-Schlager werden können, doch British Leyland wollte keine Linkslenker bauen. So zählt der von 1972 bis 1976, mit 2591 Stück, zu den selten und begehrten MG.

1980 war Schluß einer erfolgreichen Ära, und die Fabrikstoren in Abington schlossen für immer. 

Mit dem MGR V8, einem „Revival“-Modell, wurden von 1993 bis 1995 in mehr oder weniger Handarbeit knapp 2000 Exemplare von der MG Rover Group gebaut. Die Zeit für Verkäufe in Europa waren schlecht, doch die Japaner zeigten großes Interesse.

Der MGR V8 sollte die Marke MG in Erinnerung rufen und Wegbereiter des MGF und MGTF sein, der von 1995 bis zur Konkursanmeldung 2005 von der MG Rover Group fabriziert wurde. Der MGF war nach dem Ende des MGB 1980, das erste speziell als MG konstruierte Fahrzeug, mit großem Verkaufserfolg.Von Frühjahr 2007 bis Ende 2011 ist die Fertigung unter dem neuen Eigentümer Nanjing Automobil Group aus China erfolgt.